Hundepension "Grisette"
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   Darwin befindet sich auf einer Pflegestelle in der Nähe von Kerzers, bis ein neues Zuhause gefunden wird.
16. Oktober 2021: Darwin zog auf eine Pflegestelle


Name:                     Darwin
Geboren:                12.02.2021
Rasse:                    Galgo español

Geschlecht:           Rüde
Grösse:                  im Wachstum

Juli 2021 Vorstellung von Darwin :
Darwin wurde herrenlos aufgefunden und befindet sich nun  in unserem spanischen Partnertierheimes "Protectora de animales ARCA". Wenn alles planmässig läuft reist er Anfangs September in die Schweiz auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

Falls Sie Darwin kennenlernen möchten und ihm ein passendes, windhunderfahrenes Zuhause geben möchten, verlangen Sie bitte unser unverbindliches Bewerbungsformular: Tel. 0041 32 462 3219 (falls Anrufbeantworter, bitte Meldung UND Telefonnummer hinterlassen, wir rufen gerne zurück) oder per Mail: info@grisette.ch.
Darwin
ist geimpft und gechippt und wird bei Einreise verzollt. Er wird mit Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr von SFr. 600.-- nach vorheriger Platzvorkontrolle vermittelt.

08. September 2021 Darwin ist angekommen :
Letzten Samstag ist zusammen mit Tino, Sultana und Ilka auch Darwin gut bei uns im Jura angekommen. Er hat sich in der Zwischenzeit zu einem wunderschönen, feingliedrigen Junghund entwickelt. Seine bernsteinfarbenen Augen passen perfekt zu seiner schönen Fellfarbe. Und seiner Rasse und seinem Alter ganz gerecht: er ist ein sehr aktiver, lebhafter und noch erziehungsbedürftiger "Flegel", dabei aber immer voller Charme und liebenswert.

07. Oktober 2021 Fotoshooting mit Darwin :
Auch Darwin durfte am letzten Fotoshooting mit Bruces Frauchen Sibylle teilnehmen. Darwin wächst und gedeiht und wird immer hübscher, ein offener, freundlicher Junghund, der sich über Anfragen von passenden Zweibeinern freuen würde:

 
  






  






16. Oktober 2021 Darwin zog auf eine Pflegestelle :
Darwin durfte zu Fernandos Frauchen Michèle von der Hundeschule Sirius auf Pflegestelle umziehen, vielen Dank dafür Michèle .  Hier ein erster Bericht von dort:
13.10.21: 
Darwin ist nun 3 Tage bei uns. Er ist ein sehr feiner, sensibler, liebenswerter, eleganter und schöner Bub. Mit seinem sehr sensiblen, vorsichtig-ängstlichem Wesen, spürt er rasch, wenn etwas aus der Balance ist. Kennen tut er ausser den ersten – eher reizarmen - Spaziergängen bei Sandra im Jura praktisch nur den spanischen Tierheimalltag. Er ist stubenrein, wenn man aufmerksam ist.
In den 3 Tagen hat er gelernt, Treppen zu laufen und was vor allem wichtig ist, an der 4 m Leine zu laufen. Die kannte er nicht oder kaum. Aufpassen muss man, wenn er etwas sieht, was ihm Angst macht. Er beginnt hoch zu hüpfen. In diesen Situationen halte ich ihn gleich ganz nah bei mir direkt am Brustgeschirr (der Rückenteil als Handgriff). Brustgeschirr ist für einen so jungen Hund unerlässlich.
Alle Tiere auf den Feldern wie Kühe und Schafe machen ihm Angst, er bellt dann sein Angstbellen. Auch Pferde sind sehr schwierig. Dafür können Autos gut passieren, wenn ich etwas auf die Seite trete und mit ihm in ein Warten gehe (was ich immer so mache, mit Ausnahme von urbanem Gebiet – soweit ist Darwin jedoch noch lange nicht).
Wenn er etwas in der Weite sieht – wir waren bis jetzt ausschliesslich im Seeland laufen, wegen der Jagd und weil es für mich auch übersichtlich ist – bleibt er stehen und schaut. Bis jetzt ist er noch nie in die Leine gesprungen. Er gibt nur etwas Gas, wenn er zu unseren Hunden aufholen will, weil er geschnüffelt hat uns sie bereits weitergingen. Auf das Jagdverhalten von Fernando (Spuren) steigt er bis jetzt nicht ein.
Am Staubsauger zeigte er Neugier, was er immer noch nicht verstanden hat, ist, dass er sein Spiegelbild in Glas und dem Backofen sieht. Dort, wo möglich, hab ich was davorgestellt oder gehängt, weil er da sonst kontinuierlich sich selber anbellt (Angst, es ist ihm unheimlich).
Er kennt auch keinen Haushalt. Entsprechend versucht er überall hochzukommen, insbesondere in der Küche, wo es ganz speziell spannend ist. Dort haben wir, bis jetzt erfolgreich unseren mobilen Zaun aufgestellt. Kochen muss ich einfach in Ruhe können. Grenzen müssen ihm immer wieder gesagt werden (zB. wenn er beim Tisch hochsteht). Er geht sofort runter – versteht also sehr gut, was wir meinen und von ihm möchten. Er versucht es halt einfach immer wieder . Man muss bei ihm wirklich sehr konsequent dranbleiben. Wegsperren (Abtrennung durch Kindergittertüre in den Gangbereich zum Wohnzimmer - er kann uns immer noch sehen und hören -  geht nicht. Er heult und kommt total in Aufregung. Das Alleine bleiben wird sicherlich ein Thema für sich sein, wenn Darwin als Einzelhund adoptiert wird. Mit unseren Hunden macht er es sensationell. Die Überforderung ist mehr bei meinen Hunden, welche Galgos bis dahin nicht kannten. Er sucht immer wieder den Anschluss bei den Hunden, ist aber auch uns Menschen sehr zugetan. Liegen tut er alleine in seinem Bettchen, in Sichtweite zu uns.


Wie es sich für einen jungen Hund gehört, versucht er sich auch zu beschäftigen. Das können wie bei anderen Hunden auch, Dinge der Menschen sein, welche man lieber nicht geben würde. Spielsachen werden noch seziert. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, neigt er zu Sturheit (was mir persönlich bei Hunden sehr sympathisch ist). Man kann ihm jedoch gut Dinge immer wieder wegnehmen. Auch kann ich allen Hunden gleichzeitig ein Guezli geben. Nur mit dem Futter ist er sehr klar und hat einen Futterneid, welcher bis zum eigenen Erbrochenen geht. Erst Hund weg, dann putzen!

Darwin zeigt noch kein pubertierendes Verhalten, hebt das Bein noch nicht und markiert auch noch nicht. Die Blase wird auf dem Spaziergang  bis jetzt in einmal vollständig geleert.
 
Ich wünsche mir für Darwin Menschen, welche keine Erwartungen in ihn setzen, ihm die nötige Zeit und den Raum geben, sich in seinem Tempo entwickeln und auch lernen zu können. Er braucht Menschen mit Zeit für ihn, gerade weil die Pubertät noch ansteht. Einen Zweithund wäre gut möglich bis sogar erwünscht. Sollte es sich nicht um einen Windhund handeln, wäre eine gute Eingewöhnung nötig, vor allem im Freilauf im Garten.