Hundepension "Grisette"
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Bougie befand sich bei uns in der Pension, bis ein neues Zuhause gefunden wurde.
23. Oktober 2016: Bougie feierte Geburtstag


Name:                     Bougie
Geboren:                ca. 01.09.2015
Rasse:                    Deutscher Schäferhund - Mischling (Mutter DSH, Vater evtl. Galgo espanol)
Geschlecht:            Hündin
Grösse:                  45 cm / 10.5 Kg (Stand 13.02.16)



Dezember 2015 Vorstellung von Bougie:

Bougie wurde zusammen mit ihrer Schwester Etoile und der Mutter der Beiden von einer spanischen Tierschützerin auf einem Feld in der Nähe von Murcia gefunden. Nun kommen Bougie und Etoile Ende Januar zu uns in die Pension, bis ein neues Zuhause gefunden wird.

Falls Sie Bougie ein passendes Zuhause geben möchten  und sie unverbindlich kennenlernen möchten, verlangen Sie bitte unser Bewerbungsformular: Tel. 0041 32 462 3219 (falls Anrufbeantworter, bitte Meldung UND Telefonnummer hinterlassen, wir rufen gerne zurück) oder per Mail: info@grisette.ch.
Bougie ist geimpft und gechippt und wird mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr von SFr. 500.-- nach vorheriger Platzvorkontrolle vermittelt.

30. Januar 2016 Bougie ist angekommen:
Gestern nun sind Bougie, Etoile, Tana, Kyra und Negri bei uns angekommen. Der "Galgo-Vater" bei Bougie und Etoile lässt sich kaum verleugnen, sie sind toll 
. Hier schon mal ein Video und erste Fotos von der sympathischen Bougie, weitere von den anderen Hunden folgen in den nächsten Tagen.

Bougie am ersten Tag im Jura (movie)

  

14. Februar 2016 Bougie hatte Besuch:
Bougie bekam Besuch aus dem Aargau von einer Familie, die vor kurzem ihren Hund einschläfern lassen mussten. Sie hat die Zweibeiner rasch um die Pfoten gewickelt und darf nun schon bald in ihr neues Zuhause umziehen. Wir freuen uns für sie und sind sicher, dass sie sich dort gut entwickeln wird.

 
22. Februar 2016 Bougie ist umgezogen :
Vor einigen Tagen durfte Bougie in ihr neues Zuhause umziehen. Hier die ersten News und Bilder von dort:
18.02.16:
Hallo Sandra
Also, Bougie hat sich in dieser kurzen Zeit sehr gut eingewöhnt. Sie akzeptiert alle drei Schlafplätzchen und kann dort zur Ruhe kommen.



Sie ist ein absoluter Traumhund. Sie will dem Menschen alles recht machen und lernt sehr schnell. Bereits am zweiten Tag ist sie stubenrein. Allerdings muss noch angefügt werden, dass sie beim Spazieren noch nicht versäubert, nur im Garten. Auch mit den Kindern läuft alles reibungslos. Sie ist ein gut sozialisierter Hund bezüglich Menschen. Am meisten staune ich, wie schnell sie Befehle lernt.  Auf ihren Namen hört sie schon ziemlich gut.  Ebenfalls beginnt sie zu apportieren, hat eine Vorstellung von Sitz und Warten und weiss, dass Pfoten säubern beim Betreten des Hauses dazugehören.



Kurz gesagt: Ich hätte nie im Leben gedacht, dass sie so schnell so grosse Lernfortschritte erzielt.
Aktuell liegt sie auf dem Schlafplätzchen in der Stube neben dem Fernseher. Den fand sie zu Beginn auch sehr dubios... :-).


 
Ich wünsche euch einen entspannten und schönen Abend. Melde dich, falls du in der Nähe bist und komme uns besuchen.  
Liebe Grüsse
Familie I. und Bougie  
P.S. Am Anfang lag Bougie immer auf dem Plätzchen vor dem Spiegel. Es war köstlich zu beobachten, wie sie sich im Spiegel betrachtet hat. So sah sie zumindest immer noch einen Hund.

22.02.16:

Hoi Sandra  
Vielen Dank nochmals, dass du mir stets ein offenes Ohr leihst und mich mit Tipps unterstützt. Ich habe dir noch zwei Fotos gesendet von einer entspannten Bougie in der Schule 😄.

 

Ganz liebe Grüsse
Nicole

12. März 2016 Bougie lebt sich gut ein :
Mail vom 29.02.16:
Hoi Sandra
Wieder einmal sende ich dir News von Bougie. Sie macht enorm schnell und viel Fortschritte. Auch mit dem Pinkeln draussen klappt es immer besser. Sie beginnt nun, ab und zu auf dem Spaziergang  zu versäubern. :-) Auch Rückschritte gibt es, aber das ist ja normal.
Ein grosses Problem stellt immer noch die Dunkelheit dar. Sobald es dunkel wird, hat sie Mühe im Vorgarten ihr Geschäft zu verrichten. Doch langsam stellt sich eine Routine ein und so gegen 22 Uhr pinkelt sie nochmals mit viel Guddeliunterstützung. Letzte Nacht war die erste, in welcher Bougie durchgeschlafen hat  bis 06.00 Uhr. Jupiehhhh!
Eine Kollegin gab mir noch den Tipp, in der Dunkelheit im Vorgarten zu füttern. Das hab den Vorteil, als dass sie sich um 19.00 Uhr freut nach draussen zu gehen und zudem ihr Futter nicht herunterschlingen kann, da wir es überall verteilen und sie es suchen muss.
Auch können wir sie auf weit überblickbaren Felder frei lassen und sie kehrt auf Kommando.

    

Des Weitern spielt sie ausgiebig mit dem zweiten Schulhund. Die verstehen sich super, da sie ähnlich alt sind und etwas gleich gross.
 
So, das wär's für den Moment aus dem trüben Aargau.
Ich wünsche euch eine gute Woche liebe Grüsse Nicole
 
Mail vom 09.03.16 einer Bekannten von uns (wir wussten nicht, dass sich Irène und Nicole kennen ;-)):  
Hoi Sandra 
Wir hatten heute Abend BH-Training und Nicole ist mir ihrer neuesten Errungenschaft auf dem Platz gestanden: Bougie  
Ich hatte riesig Freude vor allem auch, da Nicole Bougie in den höchsten Tönen lobt. Das sei ihr Hund!!! Bougie macht es sehr gut und sie hat eine sehr kompetente Hundeführerin. Nicole hat es bis ins BH 3 mit ihrem ehemaligen Strassenhund geschafft. Da wirst du noch viel hören  
Bougie hat sich ein ganz tolles Plätzchen ergattert. 
Liebe Grüsse und guet Nacht 
Irène + Co.
 
20. Mai 2016 Drei Monate Bougie :
Hallo Sandra
Die Zeit vergeht wie im Flug. Bereits ist Bougie 3 Monate bei uns und doch kommt es mir vor wie eine Ewigkeit. Bougie ist nicht mehr wegzudenken. In diesen 3 Monaten hat Bougie so einiges erlebt und wiederum riesen Fortschritte erzielt. So macht ihr der Strassenverkehr und die Dunkelheit praktisch nichts mehr aus. Auch das Versäubern klappt tadellos. Das kleine Geschäft macht sie sogar auf Kommando  Wer hätte das gedacht? Ich zu Beginn nicht…. Es war für mich ein riesen Rätsel, wie ich sie motivieren konnte, draussen und nicht drinnen ihr Geschäft zu verrichten.
Doch nun der Reihe nach. Bougie durfte mit mir und meinem Mann Kurzferien im Elsass geniessen. Sie hat alles mit Bravour gemeistert. Im Hotel hat sie sich vorbildlich benommen und auch in der Stadt brav alles mitgemacht. Natürlich war es nicht ihr favorisiertes Ziel, in der Stadt herumzulaufen. Als wir im Anschluss noch in den Rebbergen spazieren waren, war sie allerdings so von den Eindrücken erledigt, dass sie es gemütlich anging… so 10 min reichten ihr vollkommen und danach ein langes Nickerchen.
Auch musste sich Bougie in dieser Zeit an die Tatsache gewöhnen, dass Ihr Frauchen nun mal ein Pferdefan ist und diese grossen Wesen mit von der Partie sind. Zumindest am Samstag oder wenn Stallarbeit ansteht. Dies fand sie aber so gar nicht geheuer. Pferde, Kühe, Schafe, nein danke! Da nützt kein Halsband… Schwupps, raus aus dem Halsband und weit weg!! Nun gut. Zuerst gingen wir das Pferdeproblem mit viel Geduld an. Immer Füttern im Stall, kein Druck und so weiter. Während den  zwei Monaten wurde es statt besser schlimmer. Wenn Bougie ein Pferd 200 Meter entfernt sah, war die Hölle los an der Leine. Gut, neues Konzept: Bougie bekam das Gestältli und musste fortan mit dem Pferd zusammen spazieren gehen. Am Anfang wirklich schlimm für sie! Doch bereits nach dem dritten Spaziergang die Erkenntnis, dass das Pferd zwar gross ist, komische Geräusche von sich gibt aber definitiv kein Fleischfresser ist. Entspannung kann kommen. Jetzt ist es so, dass Bougie freiwillig mit viel Spass mit dem Pferd ausreiten kommt ohne Leine. Es sind noch kurze Ausritte ihrem Alter entsprechen aber in alle Gangarten. Wow kann das Bougie rennen und zum Glück ist das Pferd Hundeerprobt. Der Hund ist mal vorne mal hinten und findet die Wettrennen mit dem Pferd super!!! Ich bin sagenhaft glücklich. Nie hätte ich gedacht, dass Bougie sogar an Pferden Freude hat. Ja, mit den Kühen geht es so einigermassen auf Abstand, Schafe findet sie immer noch doof. Aber wir haben ja Zeit. Unser neuestes Projekt ist es, Bougie an den Veloanhänger zu gewöhnen, dass sie uns auch auf Velotouren begleiten kann.

Ebenfalls sind wir noch im Erziehungskurs. Dort kann sie falls möglich ebenfalls mit anderen Hunden spielen und Geräte sowie erste Kommandos kennen lernen. Tja, das mit den Kommando ist irgendwie hinfällig. Bougie gehört zu den Strebern und kann schon alles.
Ach ja, habe ich bereits erwähnt, dass sie unser absoluter Traumhund ist? Ich bin fasziniert, wie sehr sich Bougie auf die Bindung zum Mensch, zu uns, einlässt. Bougie ist falls möglich immer frei. Auch auf dem Pferdehof. Sie ist immer dort, wo ihr Rudel ist. Ein Pfiff und sie kommt. Grossartig!!!
Natürlich haben wir auch noch unsere Baustellen. Zum Beispiel ist sie auf neuen Spazierwegen immer noch sehr unsicher. Sie ist sehr auf dem Auge (ich glaub, das sagt man bei Pferden) und findet Baumstümpfe, Betonröhren oder hohe Grasbüschel zum Fürchten. Sie ist aber mutig, fasst sich ein Herz und untersucht mit unserer Unterstützung schliesslich die gefährlichen Utensilien.
 
So, im Moment war’s das von uns.
Ganz liebe Grüsse aus dem Aargau.  
 
P.S. Bougie ist enorm gewachsen. Im Moment hat sie ein Stockmass von 53 cm. Ich glaube aber, dass sie nicht mehr viel wächst.

Der Galgo kann wirklich niemand verleugnen          Bougie im Elsass auf dem Kaysersberg

    

23. Oktober 2016 Bougie feierte Geburtstag :
Hallo Sandra 
Wow, ich kann es kaum glauben aber kürzlich durfte Bougie ihren 1. Geburtstag feiern. Die Zeit vergeht wie im Flug und es war in letzter Zeit auch nicht immer einfach. Aber nun alles der Reihe nach.
Im April haben wir mit Bravour den Erziehungskurs absolviert und im Juli den SKN. (Der wurde ja zwischenzeitlich wieder abgeschafft. Eigentlich schade, ich konnte viel profitieren).
Doch bereits im April kamen schleichend die ersten Anzeichen. Da Bougie vom Trockenfutter jeden zweiten Morgen Galle erbrechen musste, wechselten wir auf Navita. Die Beraterin empfahl uns Nass- und Trockenfutter sowie Kräuter. Bougie liebte dieses Essen. Zwar erbrach sie nicht mehr aber der Kotumsatz stieg und stieg... Fünf mal am Tag und das in grossen Mengen. Auch begann das Jucken und Kratzen. Zuerst habe ich dem keine Beachtung geschenkt, doch mit der Zeit hatte sie drei kahle Stellen und ihr Verhalten wurde immer "hässiger". Streicheln war nicht mehr möglich ohne dass sie meine Hand in ihren Fang nahm oder sich begann zu kratzen. Hinzu kam noch die erste Läufigkeit. Diese hat Bougie auch erheblich mitgenommen. Sie wurde sehr müde und wirkte fast depressiv. Ich war sehr unsicher. War das Jucken, Kratzen und Schwanzjagen eine Übersprungshandlung (schliesslich ist unser Haushalt nicht der ruhigste) oder war es physisch?
Dem folgenden Tierarztbesuch schilderte ich das Verhalten und meinen Wunsch, auf Mittelmeerkrankheiten zu testen. Der Tierarzt empfahl uns neben dem Test ein Allergiescreening. Gleichzeitig bekam sie Tabletten gegen den Juckreiz. Ein erstes Aufatmen. Es ist nicht psychischer Natur sondern Bougie muss es richtig fürchterlich jucken. Mit den Tabletten wurde sie wieder ausgeglichen. Das Resultat des Tierarztes ergab dann, dass Bougie negativ auf Mittelmeerkrankheiten und positiv auf Gräser, Kräuter und Hausstaubmilben ist. Als Therapie empfahl mir der Tierarzt anschliessend eine Desensibilisierung. Das würde Spritzen bedeuten für (im dümmsten Fall) den Rest ihres Lebens. Zuerst stimmte ich zu.  Doch zu Hause haderte ich mit dem Entscheid. Kann das sein?

Von dir Sandra erhielt ich einen jungen, fröhlichen und gesunden Hund. Der momentane Hund hat Allergien, müsste längere Spritzenkuren machen und ist nicht mehr so aufgeweckt und interessiert wie früher? Ich beschloss zu einer Homöopathin zu gehen. Der Hund als Gesamtes ist mir wichtig und nicht nur das Blutbild. Nun, das war vor einem Monat. Seither barfe ich. Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit barfen. Es ist gar nicht so kompliziert und billiger als Nassfutter. Mit dem Juckreiz geht es auf und ab. Ab und zu benötige ich noch die Tabletten, wenn es nicht mehr geht. Bougie konnte aber auch schon zwei Wochen ohne Tabletten sein. Ich bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Heute treffe ich die Homöopathin wieder...


Mir geht es auch wieder besser. Ich muss gestehen, dass ich eine Zeitlang sehr unsicher war. Bougie war wahrscheinlich wegen der Läufigkeit sehr down. Er wollte kaum nach draussen und wenn wir dann am Spazieren waren, so trottete er nur hinter mir. Er sprintete nicht mehr über das Feld und starrte alles ängstlich an und spielte wenn überhaupt nur mit mir. Ich begann mich plötzlich zu fragen, ob der Zustand wegen mir resp. uns ist.
Letztes Wochenende waren wir in Zermatt. Nur mein Mann, Bougie und ich. Auch da reagierte Bougie im Moment wieder überängstlich. Das Geräusch vom Bach, die Steine auf den Wiesen (da hat es jede Menge) eine Holzbeige... Aber ich habe zu meiner alten Entschlossenheit zurückgefunden. Bougie muss vor uns laufen. (Sie würde lieber hinter uns laufen, das würde ihr mehr Sicherheit geben, doch dann frisst sie alle Menschen - und Tierfäkalien, die ihr in die Nase steigen). Sie läuft am besten ohne Leine. Sie orientiert sich sehr fest an mir. Sie hat Zeit, Dinge zu untersuchen, die ihr Angst bereiten. Es wird aber nicht mehr auf ihre Angst eingegangen. Sie rennt wieder über die Wiese, wenn auch nur mit mir im Spiel. Alleine bleibt sie auf dem Weg bei uns.
Sie hat aber so viele tolle Züge!!!! Sie kann immer frei sein, jagt nicht und ist abrufbar. Ich habe von ihr gelernt, dass ich ihr meine Vorstellungen nicht aufzwingen kann. In meinem Kopf muss ein junger Hund umhertollen. Tja, das wäre schön, muss aber halt nicht sein, wenn Bougie nicht möchte. Ich habe mich an die Anfänge erinnert. Als wir Bougie bekommen haben, hatte sie am Anfang im Dunkeln vor allem Angst. Das haben wir gut in den Griff gekriegt. Es gibt halt auch mal Rückschritte. Wir blicken nach vorne, gäll Bougie.


   


 
So, das wärs aus dem Aargau.
Ganz en liebe Gruess
Nicole
 



 
 
 



 

                                                                                                                                                                                                            <<zurück