Hundepension "Grisette"
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   Tino befindet sich bei uns in der Pension, bis ein neues Zuhause gefunden wird.
14. August 2025: Trainingstag mit Tino


Name:                     Tino
Geboren:                2020
(geschätzt)
Rasse:                    Galgo español

Geschlecht:           Rüde
Grösse:                   folgt

19. Januar 2025 Vorstellung von Tino :
Tino wurde von seinem Jäger den Tierschützern übergeben und befindet sich nur in einer spanischen Hundepension, wo er für die Reise in die Schweiz vorbereitet wird. Momentan können wir noch nicht mehr zu ihm sagen.



Falls Sie Tino
kennenlernen möchten und ihm ein passendes Zuhause geben könnten, verlangen Sie bitte unser unverbindliches Bewerbungsformular: Tel. 0041 32 462 3219 (falls Anrufbeantworter, bitte Meldung hinterlassen, wir rufen gerne zurück) oder per Mail: info@grisette.ch.
Tino
ist geimpft, gechippt, auf Mittelmeerkrankheiten getestet und wird bei der Einreise durch uns verzollt. Er wird mit Schutzvertrag gegen eine Schutzgebühr von SFr. 600.-- nach vorheriger Platzvorkontrolle vermittelt.

08. Februar 2025 Neue Fotos und ein Video aus Spanien :


In der Zwischenzeit durfte Tino im La casa de Tony einziehen, bis er die Reise in die Schweiz antritt. Hat er als Sylvana ihn vom Jäger übernahm vor Angst noch unter sich uriniert wenn man ihn anfasste, wedelt er jetzt schon ein bisschen mit der Rute. Wir freuen uns auf ihn und denken dass er weiterhin gute Fortschritte machen wird.

22. Mai 2025 Tino ist angekommen :
Letzten Samstag sind Tino, Nilo, Destino und Funet bei uns im Jura angekommen. Tino ist weniger scheu als erwartet und bildhübsch, auch wie erwartet. Er orientiert sich sehr an den anderen Hunden und daher sollte in seinem neuen Zuhause mindestens ein souveräner Ersthund sein. Hier erste Impressionen aus dem Jura:

Ankunft von Tino 17.05.25 (movie)
Tino, Funet, Destino 17.05.25 (movie)
Tino 19.05.25 (movie)




14. August 2025 Trainingstag mit Tino :
Letzten Sonntag, als Elke zum Trainingstag vorbeikam durfte nebst Ananda und Pamela auch Tino teilnehmen. Hier Elkes Bericht dazu:

Mit auf der zweiten Runde war auch der vorsichtige Tino. Tino ist ein mittelgrosser, sehr schöner Rüde, der noch intakt ist. Von einer Kastration würde ich im Moment auf jeden Fall absehen, da Tino doch ein eher ängstlicher Hund ist, und eine Kastration das durch das fehlende ‘Muthormon’ Testosteron noch verstärken kann. Tino reagiert vor allem mit Rückzug und Meideverhalten, wenn man ihn anfassen möchte, und er dabei Konsequenzen befürchtet. Im Auslauf kommt er selber und holt sich Streicheleinheiten, ist also nicht grundsätzlich scheu.
 
Er sprang nicht selber ins Auto, fuhr aber gut mit. Beim Spazieren lief er brav neben Sandra mit, machte auch seine Geschäfte und war auch durch mich mit Pamela nicht irritiert. Ich habe aber keine Anstalten gemacht, ihn anzufassen oder ähnliches. Ruhiges Ansprechen meinerseits war alles, was er von mir an direkter Aufmerksamkeit bekam. Wenn wir stehen blieben, schaute er immer sehr besorgt in Erwartung, dass jetzt etwas mit ihm passieren würde. Ich denke nicht, dass Tino misshandelt wurde, aber es wurde sicher nicht nett mit ihm umgegangen und so ist für ihn Menschenkontakt erst mal unangenehm und angsteinflössend. Er ist sicher ein Hund, der davon profitiert, wenn man das Anfassen und Handling mit Geschirr und Leine ankündigt. Er muss ganz klar wissen, was passiert, wenn man an ihm ‘rumfummeln’ muss. Er ist kein Abwehrschnapper und lässt Berührungen auch über sich ergehen, aber das ist natürlich kein schönes Gefühl so ausgeliefert zu sein. Auf dem Spaziergang hat er auf Aussenreize nicht ängstlich reagiert, er kennt Autos und Verkehr, wird aber sicher kein Hund für ein städtisches Umfeld werden.
 
An der Leine läuft er einfach brav mit, zieht nicht, zeigt aber auch noch nicht viel Erkundungsverhalten.
 
Ich finde Tino einen sehr tollen Hund und erfahrungsgemäss tauen diese ängstlichen, etwas unsicheren Hunde auch schnell auf, wenn sie Vertrauen in ihre Bezugspersonen  gefasst haben. Für ihn muss man allerdings Geduld und Feingefühl mitbringen, ja wieder mal ‘unbedingt fördern aber nicht überfordern’ und ein souveräner netter Zweithund ist dabei sicher hilfreich.